Die Frohe Botschaft von Bethlehem
Wie stolz und froh die Menschen waren
In Rom vor fast zweitausend Jahren.
Der Kaiser wurde hoch verehrt,
Die Römer waren hell begeistert:
Augustus hat die Welt gemeistert!
Auf ewig Frieden uns beschert! so scholl es weit
Ja, Heiland nannten sie den Kaiser.
Und alle priesen
Was er den Göttern gleich getan
Die Alten rühmten mit den Jungen
Wie herrlich alles ihm gelungen
Nach seines Geistes Plan

Ihr habt vernommen wie sie schrien:
Heil Dir, dem alles wohl gediehen!
Sie sahen überall und immer,
Das Leben nur im goldenen Schimmer.
Weit Weg von Rom, in fernen Landen
Die auch dem Kaiser unterstanden
Da gab es sehr, sehr arme Leute
Die hatten nicht was andere freute
Die hausten dürftig überdacht
Und wussten nichts von Glanz und Pracht
Sie waren bei geringer Speise
Verachtet oft und selten froh
Auch jenen Hirten, beispielsweise,
In Bethlehem, erging es so.

Aber nun sei Gott gepriesen!
Der als Heiland sich erwiesen
Für die Hirten in der Nacht
Der in ihre Dunkelheiten,
Ihre Angst und Bitterkeiten
Licht und Freude hat gebracht.
Geht, so sprach der Gottesbote, der ihr sehnen kannte
Geht zur Krippe!
Seht das Kind!
Das für Euch geboren eben!
Eilt, damit ihr neues Leben
Durch den Gottessohn gewinnt!
Josef und Maria sahen
Bald darauf die Hirten nahen
Und der beiden Lobgesang
Weil das Wunder war geschehen
Über menschliches Verstehen
Hört, wie er den Stall durchdrang!

Was in jenem kleinen Stalle
Nachts in Bethlehem geschah
Gilt noch heut!
Und gilt für alle!
Auch für uns ist Jesus da!
Zwar in auserwählter Zone
Kam zur Welt das Gotteskind
Dass es in dem Volke wohne
Dem Sein Vater wohlgesinnt
Aber, Gottes Wunder, grosse Liebe
Machte hier nicht halt.
Streckt sich ins Grenzenlose
Mit erbarmender Gewalt
Alle an Sein Herz zu heben
Zu erleuchten in der Nacht
Allen Seinen Sohn zu geben
Hat Er ewig vorgedacht
Alle Völker ruft sein Handeln
Allen Menschen kommt er nah
Ja, uns alle soll verwandeln
Was in Bethlehem geschah.

Alle lädt der Heiland ein:
Kinder, Hirten, Weise
Allen will Er Helfer sein
Allen Trank und Speise
Alle Menschen
Alt und Jung
Dürfen mit Ihm leben
Dank und Lob und Anbetung
Sollen sie Ihm geben
Ihm, der uns das Leben gibt
Lasst uns dankbar leben
Lasst uns, weil er uns so liebt
Unser Herz Ihm geben
Bleiben wir in Seiner Hut
Sind wir wohl geborgen
Denn in Seinen Händen ruht
Gestern, Heut und Morgen

Kein Augustus kann uns retten
Keiner aus den Todesketten
Von der Sünde machen frei
Ob er noch so mächtig sei
Einer nur ist Überwinder
Erstling aller Gotteskinder
Einer nur ist wirklich groß
Wunderherrlich, sündenlos
Seinen Sohn, den Auserkorenen
Schenkt der Vater uns Verlorenen
Schickt Ihn, der Ihm wohlgefällt
Als ein Menschenkind zur Welt
Dass Er liebend uns umfasse
Und für uns Sein Leben lasse
Wir sind nicht des Todes Raub
Denn Er holt uns aus dem Staub
Untertan sind alle Geister
Jesus, unserem Herrn und Meister
Der vom Grabe auferstand
Ihm gehören Herz und Hand
Ihm soll unser Lob ertönen
Weil Er, um uns zu versöhnen
Aus dem Himmel niederstieg
Freut Euch!
Er behält den Sieg!


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© Glaube Hoffnung Liebe geändert am 2008-12-07

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